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	<title>Comments on: Dekadenz und neokoloniale Denke</title>
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	<description>I'm a grafic designer, copywriter &#38; webworker</description>
	<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 01:20:18 +0000</pubDate>
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		<title>By: chr</title>
		<link>http://www.christophrieger.com/2008/06/dekadenz-und-neokoloniale-denke/#comment-450</link>
		<dc:creator>chr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 09:39:15 +0000</pubDate>
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		<description>Also ein Gedanke zum "kleinen Positiven": Freitag mittag, gerade kam mein Freitag-Mittag-ab-ins-Wochenende LIEBLINGSNEWSLETTER angeflattert ... classicdriver.com ... ein rares Juwel journalistischer Schreibkunst. Die distinguierten Hamburger Edelfahrzeugtester servieren heute den frischen Fahrbericht des neuen Rolls-Royce Phantom Coupé, der in folgendem Stil entworfen wurde: „Chicago 1929 on Valentine’s Day“

DAS bringen alle Asiaten zusammengenommen auch in 100 Jahren nicht zustande. Dazu fehlen ihnen einfach ein paar hundert Jahre bloody european history. Aber sie lieben es (und kaufen).

Aber, true: die Panik vor den Chinesen ist nicht unbegründet. Im Unterschied zu Indien, der grössten Demokratie der Welt, ist China eine Volksrepublik und der Expansonsdrang dementsprechend staatlich gefärbt und geplant. Das ist nicht ohne nicht ....

Dein Kommentar weckt zwei Visionen in mir: eine lustige, und eine besorgniserregende: In 10 Jahren übernimmt vielleicht irgendeine indische Familien-Mega-IT-AG die Überreste von Microsoft zum Dessert. (Hurra). Während China ein paar Millionen platzbedürftiger Chinesen in Afrika's weiten Steppen ansiedelt ... ich fürchte, die Chinesen wollen nicht nur die Rohstoffe sichern ... they need space!

However. Future will tell.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ein Gedanke zum &#8220;kleinen Positiven&#8221;: Freitag mittag, gerade kam mein Freitag-Mittag-ab-ins-Wochenende LIEBLINGSNEWSLETTER angeflattert &#8230; classicdriver.com &#8230; ein rares Juwel journalistischer Schreibkunst. Die distinguierten Hamburger Edelfahrzeugtester servieren heute den frischen Fahrbericht des neuen Rolls-Royce Phantom Coupé, der in folgendem Stil entworfen wurde: „Chicago 1929 on Valentine’s Day“</p>
<p>DAS bringen alle Asiaten zusammengenommen auch in 100 Jahren nicht zustande. Dazu fehlen ihnen einfach ein paar hundert Jahre bloody european history. Aber sie lieben es (und kaufen).</p>
<p>Aber, true: die Panik vor den Chinesen ist nicht unbegründet. Im Unterschied zu Indien, der grössten Demokratie der Welt, ist China eine Volksrepublik und der Expansonsdrang dementsprechend staatlich gefärbt und geplant. Das ist nicht ohne nicht &#8230;.</p>
<p>Dein Kommentar weckt zwei Visionen in mir: eine lustige, und eine besorgniserregende: In 10 Jahren übernimmt vielleicht irgendeine indische Familien-Mega-IT-AG die Überreste von Microsoft zum Dessert. (Hurra). Während China ein paar Millionen platzbedürftiger Chinesen in Afrika&#8217;s weiten Steppen ansiedelt &#8230; ich fürchte, die Chinesen wollen nicht nur die Rohstoffe sichern &#8230; they need space!</p>
<p>However. Future will tell.</p>
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		<title>By: Rudi</title>
		<link>http://www.christophrieger.com/2008/06/dekadenz-und-neokoloniale-denke/#comment-449</link>
		<dc:creator>Rudi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 08:24:00 +0000</pubDate>
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		<description>Sawasdii ! 

Als Bonus-Track fürs Wochenende die erste Reaktion auf dein Posting:

Also zunächst zur Fussmassage: die finde ich nicht dekandent - eher schmerzhaft. Man muss schon ein ausgeprägter Masochist sein, um sich in Thailand freiwillig einer Fußmassag zu unterziehen ! Aber ok, die die das nicht kennen, finden es vielleicht dekadent.....

Ich möchte deinen Gedanken über die Entwicklung der Vermögen noch einen drauf setzen:  wenn China beschließt, keine amerikanischen Staatsanleihen mehr zu kaufen - hastala vista, Baby (um es mit Schwarzenegger auszudrücken) - dann ist es finster in den große USA.....
zu China: die besitzen numehr auch einen Großteil des afrikanischen Kontinents, vor allem die dortigen Rohstoffe - was das für die Zukunft bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.

Da mutet es beinahe schon banal an, was du oben über das Jointventure geschrieben hast, wenngleich das natürlich in die gleiche Richtung geht.

Was teilweise erschreckt, ist die Blauäugikeit mit der wir an die Sache herangehen, ehrfurchtsvoll über den großen Teich blicken (von dem seit vielen Jahren nichts mehr Positives nach Europa gekommen ist) und so tun, als wären wir eh der Nabel des Universums, was wir ohnedies nie waren ....

Ein Horrorszenario eines Pessimisten ? Keineswegs !  Wie du ja weißt bin ich hoffnungsloser Optimist und glaube noch immer and das Gute und Positive in der Welt, die Vernunft im Menschen,..... Aber es wird einem zunehmends schwerer gemacht, die Augen vor all den geschilderten Realitäten zu verschließen.

STS hat einmal anlässlich Tschernobyl gesungen "Unsere Kinder san dran !" und ich denke, dass das gar nicht so weit hergeholt ist. Und dabei haben wir bisher nur über die Wirtschaft gesprochen und das Ökologische ausgespart......

Bei all diesen Gedanke fällt es schwer, einen versöhnlichen Schluss zu finden. Hier mein Versuch: Wir können nicht die Welt retten, aber wir können uns retten. Das was im Kleinen positiv läuft, verändert auch das große Ganze zum Positiven. Und ich bin absolut der Hoffnung, dass die Zahl derer, die ebenso denken, im Steigen begriffen ist.

So, genug der Philosophie - ich kehr jetzt fürs Wochenende zu meinem "persönlichen Happy-Place" (Film: Happy Gilmore) zurück und freu mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch im "Schwellenland" Thailand. Von mir aus, können die Thais ruhig das Kommando übernehmen - da gibt es für mich schlimmere Assoziationen ;-))).

CU, Rudi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sawasdii ! </p>
<p>Als Bonus-Track fürs Wochenende die erste Reaktion auf dein Posting:</p>
<p>Also zunächst zur Fussmassage: die finde ich nicht dekandent - eher schmerzhaft. Man muss schon ein ausgeprägter Masochist sein, um sich in Thailand freiwillig einer Fußmassag zu unterziehen ! Aber ok, die die das nicht kennen, finden es vielleicht dekadent&#8230;..</p>
<p>Ich möchte deinen Gedanken über die Entwicklung der Vermögen noch einen drauf setzen:  wenn China beschließt, keine amerikanischen Staatsanleihen mehr zu kaufen - hastala vista, Baby (um es mit Schwarzenegger auszudrücken) - dann ist es finster in den große USA&#8230;..<br />
zu China: die besitzen numehr auch einen Großteil des afrikanischen Kontinents, vor allem die dortigen Rohstoffe - was das für die Zukunft bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.</p>
<p>Da mutet es beinahe schon banal an, was du oben über das Jointventure geschrieben hast, wenngleich das natürlich in die gleiche Richtung geht.</p>
<p>Was teilweise erschreckt, ist die Blauäugikeit mit der wir an die Sache herangehen, ehrfurchtsvoll über den großen Teich blicken (von dem seit vielen Jahren nichts mehr Positives nach Europa gekommen ist) und so tun, als wären wir eh der Nabel des Universums, was wir ohnedies nie waren &#8230;.</p>
<p>Ein Horrorszenario eines Pessimisten ? Keineswegs !  Wie du ja weißt bin ich hoffnungsloser Optimist und glaube noch immer and das Gute und Positive in der Welt, die Vernunft im Menschen,&#8230;.. Aber es wird einem zunehmends schwerer gemacht, die Augen vor all den geschilderten Realitäten zu verschließen.</p>
<p>STS hat einmal anlässlich Tschernobyl gesungen &#8220;Unsere Kinder san dran !&#8221; und ich denke, dass das gar nicht so weit hergeholt ist. Und dabei haben wir bisher nur über die Wirtschaft gesprochen und das Ökologische ausgespart&#8230;&#8230;</p>
<p>Bei all diesen Gedanke fällt es schwer, einen versöhnlichen Schluss zu finden. Hier mein Versuch: Wir können nicht die Welt retten, aber wir können uns retten. Das was im Kleinen positiv läuft, verändert auch das große Ganze zum Positiven. Und ich bin absolut der Hoffnung, dass die Zahl derer, die ebenso denken, im Steigen begriffen ist.</p>
<p>So, genug der Philosophie - ich kehr jetzt fürs Wochenende zu meinem &#8220;persönlichen Happy-Place&#8221; (Film: Happy Gilmore) zurück und freu mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch im &#8220;Schwellenland&#8221; Thailand. Von mir aus, können die Thais ruhig das Kommando übernehmen - da gibt es für mich schlimmere Assoziationen ;-))).</p>
<p>CU, Rudi</p>
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